La Paloma

Dienstag, 11. Dezember 2018

La Paloma schwimmt wieder

Am 23.11 haben wir La Paloma wieder ins Wasser gelassen. Alles war dicht, der Motor sprang sofort an, alles Bestens. Wir sind noch zwei Woche am Steg der Marina liegen geblieben. Es war ja noch etwas zu tun. Die Segel aufziehen, einen Anker streichen. Den Wassermacher wieder in Betrieb nehmen. Das war einige Arbeit. Eine Kontrolldiode für die Vordruckpumpe war kaputt. Eine neue musste eingebaut werden. Der Wassermacher bekam ein neue Spülpumpe für die Membrane. Probelauf hat geklappt, Trinkwasser läuft wieder. Am Freitag 7.12 sind wir vor der Marina vor Anker gegangen. Es ist einfach schöner vor Anker zu liegen als am Steg. So dreht sich das Schiff immer in den Wind. Außerdem gibt es weniger Mücken auf dem Ankerplatz und kostet auch nichts. Wir werden noch einige Tage hier  liegen bleiben. Elke bekommt eine Akupunkturbehandlung wegen ihrer Augen. Sie hat ja die trockne Makula, dagegen gibt es kein Behandlung. Die Behandlung dauert 15 Tage und muss zweimal pro Tag gemacht werden. Das wollen wir jetzt durchziehen und mal schauen ob sich was verändert. Die Behandlung startet in der nächsten Woche. 

La Paloma vor Anker

Mittwoch, 21. November 2018

Morgen kommt La Paloma wider ins Wasser

Seit wir wieder an Bord sind haben wir einige Arbeiten erledigt. Die Batterien für das Bugstrahlruder sind eingebaut. Leider ist das B2B- Ladegerät kaputt. Es muss auch ohne gehen. Bei der Seewasser-pumpe habe ich den Impeller gewechselt. Die Hausbank für die Stromversorgung gewartet, Wasser nachgefüllt und Kontakte gereinigt. Auf allen Batterien haben ich sogenannte Pulser eingebaut. Ob die was bringen weiß ich noch nicht, das wird die Zeit bringen. Den Hauptmaschine hat einen neuen Anstrich bekommen, nach 18 Jahren war das mal fällig. Es waren doch einige Roststellen zu sehen. Das Schiff wurde von außen poliert. Dem Honda Generator habe ich auch einen Service verpasst, mit Ölwechsel und Vergaserreinigung. Jetzt schnurrt er wieder wie ein Kätzchen. Heute habe ich den Perkins-Motor angelassen, der sprang sofort an. Morgen geht es dann zu Wasser.  Wir werden noch einige Tage an der Pier bleiben und die restlichen Arbeiten dort erledigen. Leider ist der angekündigte Schweißer nicht gekommen, er wollte mir Verlängerungen für die Davids anschweißen. Gestern hat es die ganze Nacht geregnet, erst am Nachmittag schien die Sonne. Der Strom war auch ausgefallen, kam erst gegen Abend wieder.  Auch das kann er machen wenn das Boot im Wasser am Steg liegt.

Der Perkins mit neuem Anstrich


 

Montag, 12. November 2018

In Rio Dulce aufgeschlagen


Am 31.10. um 13:30 fuhren wir mit dem Leihwagen von Soest nach Frankfurt. Schon bald holte uns der Wahnsinn auf der Autobahn ein. Überall Stau und Unfälle. Wir sind ausgewichen auf Landstraßen. Auch da gab es einige Baustellen und Umleitungen. So brauchten wir fast viereinhalb Stunden bis zum Flughafen. Unser Flug ging erst um 21:50. so hatten wir genügend Zeit für das Einchecken. Am Flughafen trafen wir Lydia und Arno von der La Favorita, die auf dem selben Flug waren wie wir. Nach einem Stopp in der Domrep und noch einem Stopp in Costa Rica, landeten wir pünktlich um 10:30 in Guatemala Stadt. Ab ins Hotel und erst einmal eine Mütze Schlaf. Nachmittags noch einen kleinen Ausflug in der Stadt. Es war ja Feiertag und viel Volk auf den Straßen. Das hinderte einen kleinen Hühnerdieb nicht daran, Lydia die Kette vom Hals zu reißen und blitzschnell in der Menge zu verschwinden, Den nächsten Tag, 02.11. nutzten wir für einen Rundgang in der Stadt, diesmal ohne Zwischenfälle. 

Auch hier die Koloniale Bauten

Das Telekom und die Post
 
Am 03.11. fuhren wir um 04:00 morgens über Antigua nach Panajachel an den Lago Atitlan. Das ist ein Vulkansee nordwestlich von Guatemala Stadt mit 3 Vulkanen, der höchste ist über 3500 Meter hoch, die aber zur Zeit ruhig sind. Der See liegt auf 1500 Meter und er ist über 300 Meter tief. 


Der Lago Atitlan
 
Die Fahrt zog sich ganz schön hin. In Antigua mussten wir den Bus wechseln. In Panajachel erst einmal ins Hotel. Wir waren ganz schön müde von der Fahrt. Am Sonntag den 4.11. machten wir einen Rundgang durch den Ort und haben uns erst einmal orientiert was so los ist. Viele Guatemalteken machten hier wohl Wochenendurlaub. Die kleinen Straßen waren voll von Menschen. Allerlei Handarbeiten der Mayas wurden in kleinen Läden angeboten. Für den Montag haben wir eine Bootsfahrt über den See gebucht. Es ging in 3 kleine Orte auf der anderen Seite des Sees. Auch hier viele Angebote von Maya Handarbeit. Einiges haben wir gekauft. Elke hatte ihre Jacke wohl im Taxi in Guatemala Stadt liegen lassen, hier fand sie eine, die ihr sehr gefiel. Auch haben wir uns die Technik der Handweberei erklären lassen. Alle Farben für die Baumwolle sind aus der Natur, auch Karotten und Rote Beete mussten dafür herhalten. Durch den Sud von Bananenblätter wurden die Farbe konserviert. 

Elke erfreut sich an der Aussicht

Alle 3 Vulkane sind Wolkenfrei

Alles Hand gestickt und farbenprächtig

Eine Augenweide

San Juan am Lago Atitlan

Die Farbei für die Baumwolle

Ferdinand versucht Baumwolle zum Faden zu drehen

Eine Gemäldegalerie

Die Bootslande in Panajachel
 
Am 7.11. um 04:00 ging es los mit dem Bus von Panajachel nach Guatemala Stadt und von dort mit einem anderen Bus nach Rio Dulce. In Rio Dulce kamen wir um ca. 16:30 wohlbehalten an. Mit dem Taxi ab in die Marina Nana Juana. La Paloma stand noch brav am Platz. Gepäck an Bord, Strom angeschlossen und Auspacken war angesagt. Den Kühlschrank und den Freezer angeworfen und erst einmal ein paar Bier kalt gestellt. Die Heckkabine war zu unserem Leidwesen von Schimmel befallen.
Da waren einige Reinigungsarbeiten notwendig um unsere Nachtruhe zu garantieren.

Am nächsten Tag stellte ich fest, dass die Batterien für das Bugstrahlruder defekt waren. Zwei mal 100 AH, die waren seit 2013 in Betrieb. Die wurden durch einen separaten Batterielader über die Hauptbatterien versorgt. Der hatte auch seinen Geist aufgegeben. Also ausbauen und neue beschaffen. Das habe ich heute am 12.11. erledigt. Das funktioniert jetzt wieder. Eine Baustelle erledigt. Bei der Inbetriebnahme vom 5 PS Außenborder kam kein Kühlwasser. Impeller defekt. Also Getriebe abgebaut, neuen Impeller in der Stadt besorgt und alles zusammengebaut. Jetzt pinkelt er wieder einwandfrei. In den nächsten Tagen muss noch die vordere Toilette repariert werden, Ölwechsel am Motor und Getriebe gemacht werden. Hoffe am Wochenende La Paloma ins Wasser zu bringen.

Dienstag, 30. Oktober 2018

Es ist soweit, Morgen geht es los

Die Koffer sind gepackt. Alles ist soweit erledigt. Morgen geht es los von Frankfurt über Costa Rica nach Guatemala. Mit dem Mietwagen werden wir nach Frankfurt fahren. In Frankfurt treffen wir uns mit der Crew der La Favorita, Lydia und Arno. Um 21.55 sollen wir abheben. Mal schauen ob alles wie geplant klappt. Am 01.11. um etwa 10:00 landen wir in Guatemala Stadt. Wir bleiben noch ein paar Tage im Land und wollen uns die Gegend anschauen. Der See Atitlan interessiert uns. Eingebettet in eine Vulkanlandschaft soll es dort sehr schön sein. Wir lassen uns überraschen. Wir melden uns dann von dort. 

Reise nach Hamburg

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in Deutschland haben wir eine Kurzreise vom 5-8.10 nach Hamburg unternommen. Ein Treffen von Liberia Veteranen fand dort statt. Also den Wohnwagen an den Haken und los ging es am 5.10. Ohne Probleme trafen wir auf dem Campingplatz in Hamburg ein. Den Samstag Vormittag haben wir für eine Hafenbesichtigung genutzt. Eine Rundfahrt mit einer Hafenbarkasse bei bestem Sommerwetter hat uns gut gefallen. Da habe ich schon gemerkt, es wird wieder Zeit für uns mit La Paloma wieder auf Reisen zu gehen. Um 15:00 haben wir uns im Restaurant Fischhaus am Fischmarkt getroffen. Eine ganze Menge Leute, viele schon recht betagt, die alle mal in Liberia gearbeitet hatten. Viele Erinnerungen wurden ausgetauscht. Einen Vortrag über eine Reise im letzten Jahr hörten wir uns interessiert an. Am Sonntag haben wir uns die Speicherstadt und das Miniatur-Museum angeschaut. Das war hoch interessant und richtig filigran aufgebaut. Am Montag wieder den Wohnwagen an den Haken und nach Hause. Am Nachmittag sind wir wohl erhalten in Soest aufgetaucht. Der Wohnwagen ist Winterfest gemacht und steht wieder im Garten und wartet auf Einsätze im nächsten Jahr. 

Die Hamburger Philharmonie

Die Italienische Amalfiküste getreu nachgebaut

Die Speicherstadt in Hamburg

Aussicht auf den Hafen von Hamburger Michel

Ein großes Trockendock im Hafen

Das alte Quartier, hier wohnten die Witwen der auf See gebliebenen Kapitäne.

Freitag, 14. September 2018

Sachsenreise 2018

Nachdem wir alles in Soest geregelt hatten, entschieden wir uns die geplante Sachsen-Reise anzugehen. Obwohl die Nachrichten über Chemnitz nicht gerade dafür sprachen, ließen wir uns nicht abschrecken. An Donnerstag morgen dem 06.09 hängten wir den Wohnwagen an und los ging es in Richtung Osten. Durch einen Unfall auf der Autobahn hatten wir etwa 1 Stunde Verspätung. Aber es reichte noch um im Hellen alles aufbauen zu können. Der Campingplatz war gut besucht und tadellos in Ordnung. Die ersten zwei Tage war das Wetter nicht so gut, besserte sich aber zusehends. Elke machte einen Besuchsplan für die nächsten Tage. Am 7.09 machten wir Besuche in Uhrenmuseum in Glashütte, hatte doch Elke eine Glashüttenuhr am Handgelenk. 


Danach fuhren wir weiter zur Festung Königstein. Da war dann Laufen angesagt. Eine mächtige Anlage wurde da gebaut.

Festung Königstein

Ausblick auf die Elbe


Der Faßkeller, hier wurde Trinkwasser gelagert

In diesen Fässern wurde das Wasser gelagert
Das Trinkwasser wurde auch einem 152 Meter tiefen Brunnen mit einer Seilwinde gefördert

Der Brunnen von Königstein




Der gut gesicherte Eingang zur Festung

Am 08.09 haben wir die Bastei besucht. Das ist eine Felsenformation mit einer alten Burganlage. Viel Laufen war wieder angesagt. Bis zu den Schwedenlöcher sind es etwa 1000 Treppenstufen eine Richtung in die Tiefe. Wir haben 635 geschafft und sind dann umgekehrt. Das ganze musste wieder nach oben. Da waren wir nach 1270 Stufen ganz schön geschafft. Danach zurück zum Wohnwagen, der Tag war gelaufen.

Eine Übersicht über die sächsische Schweiz

Bizarre Felsformationen

Die Elbe runter nach Dresden



Die Elbe rauf nach Tschechien


Die Basteibrücke

Ab in die Tiefe zu den Schwedenlöcher

Am nächsten Tag, dem 09.09, war ein Dresden Tag eingeplant. Wir hatten uns mit Maik, ein alter Bekannter aus den Tagen in Sierra Leone und Liberia, verabredet. Wir hatten uns schon seit ein paar Jahren nicht mehr gesehen, es gab viel zu sprechen. Wir haben auch die Altstadt mit dem Zwinger, der Semperoper, der Frauenkirche und dem Residenzschloss gesehen. 

Die Kuppel des Zwingers

Im Innenhof des Zwingers

Das Residenzschloss

Die Semperoper in Dresden

Die Galerie der Fürsten

Die restaurierte Frauenkirche

Das Panorama der Altstadt von Dresden

Am 10.10 machten wir uns auf den Weg vom Campingplatz zu den Pfaffensteinen und zurück zum Camping Platz in Gohrisch. Ein Rundweg von ca. 12 KM, alles zu Fuß. Auf die Steine sind wir auch rauf gekraxelt. Da waren wir mal wieder geschafft als wir am Campingplatz ankamen. 

Pfaffenstein

Im Felsenlabyrinth Pfaffenstein








Die Treppen rauf

Elke ist begeistert


Die Felsennase Barberine
 
Am 11.09. wollten wir einen einfachen Weg gehen. Leider hat sich das so nicht ergeben. Wieder einige Kilometer Bergauf zum Kuhstall. Das ist ein Felsentoor mit über einer Himmelsleiter zu ersteigendem Räubernest darüber. Auf dem Rückweg machten wir noch an einem 50 Meter hohem Personenaufzug, gebaut 1904, mit schöner Aussicht auf das Elbtal. 

 
 
Am 12.09 suchte uns Elke einen einfachen Weg im Rosenthal-Bielatal aus. Auch dieser entpuppte sich wieder als nicht so einfach wie dargestellt. Es galt die Herkulessteine zu erklettern. Wieder Berg auf. Die Waden machten sich mal wieder bemerkbar.  Aber ein schöner Ausblick entschädigte uns für die Mühsal.

Das ist ein beliebter Kletterfelsen

Elke überlegt ob wir da wirklich hinauf wollen

Sie hat sich entschieden es geht hinauf

Es hat sich gelohnt, die Aussicht war schön.
Am 13.09 machten wir uns auf nach Meißen. Wir haben uns das Porzellan Museum angeschaut. Es hat sich gelohnt. Was da an Handarbeit geleistet wird ist einmalig. So sind auch die Preise für die Sachen erklärlich. Man mag die gar nicht spülen war die Feststellung von Elke. 

Hier werden filigrane Figuren geschaffen

Hier die Unterglasurmalerei mit Metallfarben

Hier die Aufglasurmalerei

Alles wird in Handarbeit gefertigt. Es ist schon beeindruckend.

Heute am 14. 09 ist der erste Tag mit schlechtem Wetter. Wir bleiben auf dem Campingplatz und ich habe Zeit ein wenig zu berichten.