La Paloma

Sonntag, 15. September 2019

Die Würfel sind gefallen

Wir haben die Flüge nach Guatemala gebucht. Am 02. November geht es zurück auf La Paloma. Wir auch Zeit, bin schon ganz gespannt wie es auf La Paloma aussieht. Am Samstag haben wir den Wohnwagen angespannt und sind in die Vulkan-Eifel gefahren. Die erste Ausfahrt mit dem Ford Kuga und Wohnwagen. Ich muss sagen das es viel besser geht als mit dem alten BMW. Der Wohnwagen ist viel stabiler am Haken, selbst bei Geschwindigkeiten über 100 KM/std. Jetzt stehen wir auf dem Campingplatz und haben uns eingerichtet,

Elke macht es sich gemütlich

Unser Setup auf dem Campingplatz

Heute am Sonntag haben wir die erste Wanderung gemacht. Ein Marsch von 15 km stand auf dem Programm. Es ging rauf und runter durch den Wald bis zur Meersfelder Maar. Wir waren ganz schön geschafft.

Die Meersfelder Maar


So eine Blüte haben wir noch nicht gesehen

Mittwoch, 28. August 2019

Mal wieder etwas neues aus Soest

Alles was wir uns vorgenommen haben ist erledigt. Eigentlich könnten wir schon bald zurück auf das Boot. Leider sind noch ein paar Arzttermine mit Mutter ausstehend. Das neue Garagentor ist eingebaut und funktioniert einwandfrei. War gar nicht so schwer wie ich anfangs gedacht habe. Die PV-Anlage auf dem Stall ist aufgebaut und seit 20.08. in Betrieb. Die Stadtwerke hat auch den Einspeisezähler eingebaut. Die Anlage hat 6,1 KWP in insgesamt 20 Modulen. 12 Module sind auf der Ostseite und 8 Module auf der Westseite angebracht. Leider konnten wir nur 8 Module auf die Westseite anbringen, das Dach gibt nicht mehr her. Einen Batteriespeicher haben wir noch nicht eingebaut, wollen erst einmal sehen wir sich die Anlage über ein Jahr bewährt. Es macht ja keinen Sinn wenn die Leistung nicht ausreicht den Batteriespeicher über den Tag zu füllen und noch den Verbrauch über Tags zu produzieren. Das wird sicher von Dezember bis Februar schwierig. Die Batterien sollten nicht vom teuren Stadtstrom geladen werden müssen, das würde keinen Sinn machen.

Die Ostseite der Anlage

Westseite der Anlage
Seit der Inbetriebnahme der PV-Anlage haben wir bis heute folgende Erträge generiert. 

Einspeisung: 118.7 KWH und einen Verbrauch von Stadtstrom von 33,6 KWH. Das heißt wir produzieren 3,5 mal so viel Strom wie wir von den Stadtwerken beziehen. Eine kleine Rechnung für die kurze Zeit ist folgende. 

Einspeisevergütung 0,1048 €/KWH = 118,6 KWH x 0,1048 € = 12,44 €
Verbrauch Stadtstrom 0,29€/KWH =  33,6 KWH x 0,29 € = 9,74 €

Bei den derzeitigen Wetterdaten sind wir im positiven Bereich und sparen etwas Geld. Das ist natürlich nur ein kleiner Zeitausschnitt, aber ich bin der Meinung das wir das richtige gemacht haben. Außerdem haben wir schon 141,5 kg an CO² eingespart.



Mittwoch, 3. Juli 2019

Das schlimste ist erledigt

Das Stalldach ist fertig. Jetzt kann der Installateur für die Solaranlage kommen. Auf dem Boden im Stall lag noch viel gesammeltes Holz seit dem Bau im Jahr 1965. Das haben wir alles entsorgt. Ich habe das Holz in Kaminläge geschnitten. Alles andere was noch oben lag und nicht mehr gebraucht wurde haben wir ebenfalls entsorgt. Schon seltsam wie viel sich über die Jahre da angesammelt hatte. In der Zwischenzeit haben wir unsere neues Auto bekommen. Jetzt können wir den Wohnwagen besser ziehen und eventuell einen größeren anschaffen. Für die Entsorgung von Bauschutt haben wir einen 5 m³ Container geordert. Den haben wir die letzten zwei Tage voll geladen. Das war ein schönes Stück Arbeit. Die Knochen haben ganz schön geknackt. Jetzt sind die großen Sachen erledigt. Das Garagentor ist noch nicht geliefert, dauert wohl noch zwei Wochen. Jetzt werden wir mal ein paar Tage Pause machen bis wir was neuen angehen. 

Die Nordwest Seite des Dachs

Die OstSüd Seite des Stalls

Das neue Auto steht im Hof

5 m³ Bauschutt verladen

Mittwoch, 29. Mai 2019

Viel Arbeit in Soest

Nachdem wir pünktlich aber Müde in Soest aufgeschlagen sind, wartete ein Haufen Arbeit auf uns. Erst einmal ein paar Reparaturen in der Wohnung von unserer Mutter durchgeführt. Elektrisch gesteuerte Rolladenmotoren habe ich bei ihr eingebaut. Mein PC hat mich auch beschäftigt. Neue Installierung, der alte Tokini musste neu aufgebaut werden. Der BMW, der jetzt 17 Jahre alt ist machte auch ein paar Probleme. Die Kupplung ist fast am Ende, unter dem Motor hatte ich ein Ölleck. Da kommen dann gleich mal ein paar Tausend Euronen zusammen. Also entschlossen wir uns ein anderes Auto anzuschaffen. Es sollte eins sein das den Wohnwagen gut ziehen kann. Wir entschieden und für einen Ford KUGA Baujahr 2018, den wir bei einem Händler in Bayern fanden. Jahreswagen mit 8400 km auf dem Tacho. Also hin und Probefahrt und alles klar machen. Der Wagen soll am 13.07. geliefert werden. Ich werden ihn dort abholen. Die haben auch den BMW in Zahlung genommen. So ist das also auch erledigt, Ein neues Dach, ca. 60  m² für den Stall war auch notwendig, bekommen wir doch im Juli eine Solaranlage auf das Dach des Stalls. Die Pfannenbleche hatte ich bestellt, die Lieferung kam auch umgehend. Das neue Garagentoor ist bestellt uns soll in der letzten Juniwoche geliefert werden. Am Montag ging es los, das alte Dach abdecken und dann die neuen Bleche aufbringen. Elke und ich haben das gestemmt. Heute wurden wir mit der ersten Seite fertig. Wir sind ganz schön geschafft. Die zweite Seite kommt in der nächsten Woche dran. Morgen fahren wir für 3 Tage nach Holland. Es ist Trintella Treffen angesagt, viele Segler sind dabei. Da wollten wir schon immer mal dabei sein. Sonst waren wir immer unterwegs wenn die Treffen stattfanden. 

Das neue Dach ist oben

Elke ihre Rosen in voller Blüte

Samstag, 13. April 2019

Die Saison ist für uns vorbei

Leider ist die Saison für uns vorbei. Wir konnten das Problem mit dem Bauamt leider nicht lösen. Die benötigen unser persönliches Erscheinen. Von den Virginia Cays sind wir noch einmal in die Sapodilla Lagune gesegelt, in der Hoffnung, dass es doch noch  geregelt werden könnte. Leider war das nicht der Fall und wir segelten bei herrlichem Wind zurück nach Placencia. 

Die Strandhütte auf den Virginia Cays 
In Placncia haben wir unsere bereits gebuchten Flüge von Guatemala Stadt nach San Jose in Costa Rica und den Weiterflug nach Frankfurt umgebucht. Das ging leider nur telefonisch. Ein ziemlicher Akt. Ein paarmal sind wir rausgeschmissen worden, aber letztendlich haben wir die Flüge umgebucht. Das hat sich Condor natürlich fürstlich mit 100 Euro Aufpreis richtig bezahlen lassen. Den Flug von Guatemala Stadt konnten wir auch nur per Telefon umbuchen, hat auch noch einen saftigen Aufpreis gekostet. Das einfachste war das Hotel in San Jose, das ist sogar billiger als vorher. Dann gleich noch den Termin in der Marina Nana Juana geändert. Jetzt musste nur noch das Hochwasser passen und los konnte es gehen. Am Dienstag Morgen ausklarieren und um 12:00 Anker hoch und zur Bucht New Haven gesegelt. Dort übernachtet und am nächsten Tag weiter nach Tres Puntas in Guatemala. 

La Paloma unter Segel auf dem Weg nach Tres Puntas

Hier verbrachten wir die Nacht vor Anker. Am nächsten Morgen vor 06:00 ging es in Richtung Flussmündung. Um 08:00 war Hochwasser mit 40 cm angesagt. Ohne Hochwasser kommen wir nicht durch die Mündung. La Favorita brauchte auf jeden Fall Schlepperhilfe. Wir kamen mit 3 Aufsetzern über die Barre. La Favorita lag ganz schön auf der Backe. Alles ging gut und wir mussten einklarieren. Nachdem das erledigt war und der Obolus an die Autoritäten entrichtet war ging es schnell den Fluss hoch. In der Texan Bay machten wir noch eine Nacht halt. Bei Mike gibt es immer kaltes Bier und gutes Essen. Am Freitag noch das letzte Stück Flussaufwärts bis zur Marina Nana Juana. Einen Krantermin hatten wir für den Samstag vereinbart. Das klappte auch ganz gut, sodass wir Samstag Nacht schon auf dem trocknen verbringen konnten. Danach war abtakeln angesagt und was noch so alles zu tun ist. Das Unterwasserschiff brauchte nur ordentlich geschruppt werden, kein Bewuchs vorhanden. Meine Niro-Ankerkette hatte ein paar schlechte Stellen, Korrosion. Die haben wir zum Schweißer gegeben, der soll das ausbessern. Am Dienstag geht es um 09:30 mit dem Bus nach Guatemala Stadt und gleich weiter mit dem Flugzeug nach San Jose, wo wir einen Tag halt machen. Am Freitag den 18. geht es über die Dominikanische Republik nach Frankfurt wo wir einen Tag später um 05:45 aufschlagen werden. Noch mit der Bahn nach Soest, dann ist es überstanden. 

La Paloma hoch und trocken


  

Mittwoch, 27. März 2019

Die letzten Wochen

Nachdem wir Soulsister bei den Virdinia Cays abgeliefert haben sind wir weiter nach Placencia gefahren. Dort hatten wir einige Tage mit viel Wind und das natürlich hauptsächlich in den Nächten. Da war mal wieder Ankerwache angesagt. Am 19.03. mussten wir mal wieder die Visas und das Navi-Permit verlängern. Noch einmal einkaufen und die Vorräte aufgefrischt. Dann wollten wir noch eine Tour in den Norden machen. Über die Sapodilla Lagune und die Virginia Cays sollte noch einmal Caye Caulker das Ziel sein. Wir hatten zwei schöne Tage bei Verena und Stephan auf der Insel, können einen Abstecher nur empfehlen. Die beiden freuen sich immer über netten Besuch. Leider kam es erst einmal anders.

Wir hatten ja einen Teil unseres Grundstücks in Soest verkauft. Das hatten wir alles beim Notar erledigt und es ging auch alles seinen Gang. Der Käufer muss ja über unser Grundstück fahren um zu dem noch zu bauenden Haus zu kommen. Dafür hatten wir schon im Kaufvertrag alles mit dem Notar erledigt. Jetzt bei der Erteilung der Baugenehmigung wollte das Bauamt der Stadt Soest eine neue Unterschrift von uns haben, diese muss persönlich von uns getätigt werden. Ohne diese Unterschrift gibt es keine Baugenehmigung für den Neubau. Da der Vertrag mit dem Käufer Privatrecht ist und das Wegerecht Zivilrecht ist, reicht er nicht aus. Da wiehert mal wieder der Amtsschimmel. Das können wir aus Belize nicht erledigen. Wir hatten noch eine Change im Petto. Meine Mutter hat noch eine Generalvollmacht von uns aus der Zeit unseres Hausbaus. Die war in unseren Akten vergraben. Die wurde heute morgen gefunden. Jetzt hoffen wir das diese Vollmacht vom Bauamt anerkannt wird, dann können wir wie geplant bis ende Mai hier bleiben. Ansonsten müssen wir die Zelte hier früher abbrechen. Morgen fällt dazu die Entscheidung. So sind wir Gestern von Virginia zurück in die Sapodilla Lagune gefahren, da hier das Internet beständiger ist. Drücken wir die Daumen das alles klappt. 

Unser Ankerplatz in den Virginia Cays



Virginia Cays mit Strandhütte
Elke, Lydia und Verena
Das Hausschwein Piggy
Die Strandhütte kann man mieten 
Verena erklärt Lydia und Arno die Geschichte der Insel
Elke schaut durch den Latterzaun
Sonnenuntergang hinter dem höchsten Berg von Belize

Montag, 4. März 2019

SY Soulsister am Haken

Ruhige Tage vor Anker in der Sapadilla Lagune. Nach dem Mittagsschlaf am Sonntag erreichte uns ein Funkspruch von der Segelyacht Soulsister mit Stephan, Verena und einem Gast an Bord. Treiben auf Land zu, Motor defekt. Brauchen Hilfe. Das war vor der Einfahrt in der Sapadilla Lagune. Schlauchboote von La Favorita und La Paloma klar und raus um Hilfe zu leisten. Soulsister in die Mitte und so haben wir sie auf einen Ankerplatz in der Lagune geschleppt.  Es stellte sich heraus, dass kein Gang im Getriebe eingelegt werden konnte. Der Ganghebel bewegte sich, aber im Getriebe tat sich nichts. Die beiden sind Care Taker auf einer kleinen Insel Virginia Caye, etwa 9 SM entfernt. Da keine Reparatur möglich war haben wir die Soulsister am Montag morgen auf den Haken genommen und nach Hause geschleppt. Quer über den Kanal. Die See war ruhig und kaum Wind. So konnten wir ohne Probleme mit 5 Knoten schleppen. Nachdem der Anker von Soulssister vor der Insel gesetzt war sind wir weiter nach Placencia gefahren. Auch hier ohne Segel, da anfangs kein Wind. An der Angel hatten wir auch kein Glück, nicht mal ein Biss. Der frischte erst auf, aber da waren wir schon fast am Ziel. Jetzt liegen wir in Placencia Hafen mit 29 anderen Booten vor Anker. 

Soulsister am haken von La Paloma