La Paloma

Montag, 20. August 2018

Das gröbste ist geschafft

Das Gröbste ist geschafft. Die Einfahrt für das hintere Grundstück ist jetzt frei. Dach am Schuppen abgeschnitten und den Wohnwagen-Unterstand abgebaut. Der wird, wenn alles abgewickelt ist, an anderer Stelle wieder aufgebaut. Einige Bäume musste auch weichen, damit der Fahrweg 3 Meter breit ist. Das war ein anständiges Stück Arbeit. Das Wetter war ja gut, kein Regen hat uns gebremst. Der Wohnwagen steht da nur Temporär, kommt noch aus dem Weg.


Das Dach vom Schuppen musste abgeschnitten werden
Der Unterstand für den Wohnwagen wird abgebaut
Jetzt ist der Weg frei auf das hintere Grundstück

Freitag, 6. Juli 2018

Viel Arbeit im letzten Monat

Jetzt sind wir seit einem Monat in Soest. Es war viel Arbeit auf uns zugekommen. Als Erstes ist unsere Schwiegertochter aus unserer Wohnung ausgezogen. Sie wurde ihr zu groß. Martha unsere Enkelin ist ja 18 geworden und damit Volljährig. Sie sieht ihre Zukunft in den USA. Dort will sie bei Verwandten wohnen und ihre Ausbildung angehen. Das hieß bei der Einrichtung der Wohnung der Schwiegertochter helfen, Möbel kaufen und aufbauen. Das hat uns fast 2 Wochen beschäftigt. Wir sind vom Wohnwagen wieder in unsere Wohnung umgezogen. Dort sind auch einige Sachen zu renovieren. Das Gästezimmer muss neu eingerichtet werden. Dann war der TÜV für unser Auto und Wohnwagen angesagt. Das ist erstaunlich einfach gewesen. Das Auto ist auh schon 16 Jahre und der Wohnwagen 24 Jahre alt. Unser großes Grundstück am Haus in Soest ist uns auch zu viel Arbeit geworden. Immer nur Gras mähen macht nicht viel Sinn. Elke verbringt sehr viel Zeit immer alles in Ordnung zu halte, ich bin ja ein Gartenmuffel. Unsere Mutter mit 92 Jahren kann auch nichts mehr machen, soll sie auch in dem Alter nicht. So haben wir uns entschlossen einen Teil des Grundstücks zu verkaufen. Das ging erstaunlich schnell über die Bühne, Bauland ist überall knapp. Ein junges Paar mit Kind hat das Grundstück gekauft und will im nächsten Jahr dort ein Haus darauf bauen. Das bring wieder Arbeit mit sich. Ich muss den Unterstand für den Wohnwagen verlegen und einiges an der Zufahrt ändern. Sobald der Verkauf abgeschlossen ist, das Grundstück auf den neuen Besitzer umgeschrieben ist, geht es los mit dem Umbau. So geht uns die Arbeit zur Zeit nicht aus.  

Samstag, 2. Juni 2018

In Soest aufgeschlagen

Am Montag den 28.05. ging es mit dem Bus los, zusammen mit Lydia und Arno von der La Favorita, in Richtung Mexico. Wir haben die Fahrt, fast 1000 km, von Fronteras in Guatemala nach Cancun in Mexico in 3 Etappen eingeteilt. Die erste Etappe war ca. 250 km bis nach Flores am Peten Itza See in Guatemala. Hier haben wir übernachtet. Das Hotel war für eine Nacht in Ordnung, würden wir aber nicht empfehlen. Unterer Standard. Am nächsten Morgen sollte es um 06:45 weiter nach Chetumal in Mexico gehen. Leider hatte der Bus Verspätung und um 08:15 machten wir uns auf den weg. Der Bus war ein kleiner mit 15 Sitzplätzen. Noch 70 km hatten wir zur Grenze nach Belize. Da mussten wir aussteigen, alles Gepäck schleppen, durch Immigration und Zoll. Dann alles aufladen und weiter ging es. In Belize Stadt haben wir einen Stopp eingelegt. Später dann die Grenze Belize - Mexico passieren. Hier brauchten wir das Gepäck nicht ausladen. Aber Gebühren von 32 USD für zwei Personen für die Ausreise aus Belize mussten wir berappen. In Mexico hatten war freien Eintritt. Nach 350 km erreichten wir Chetumal kurz hinter der Grenze in Mexico. Dort übernachteten wir zum zweiten Mal. Das Hotel war in Ordnung und für 20 Euro auch noch sehr preiswert. Nach einer guten Nacht mit Klimagerät kam die letzte Etappe nach Purto Morelos 20 km vor dem Flughafen Cancun. Auch hier ein preiswertes Hotel mit ganz guten Standard. Auf der Fahrt von Chetumal nach Morelos, 350 km,  jede Menge Ferienressorts am Strand. Alles eingezäunt und bewacht, damit ja kein Tourist verloren geht und das Geld dort zirkuliert. Was sehen die Leute vom Land? In dem beschaulichen Ort Morelos haben wir exzellent zu Abend gegessen. Am nächsten Mittag fahrt zum Flughafen Cancun. Ein moderner gute ausgebauter, großer Flughafen. Leider hatten wir ca. zwei Stunden Verspätung. Der Flug ging Cancun-Manchster-Düsseldorf. Da wir genug Luft für den Weiterflug von Machester hatten war das aber kein Problem. Der Manchester Flughafen war ein wenig desorganisiert, aber es hat alles  geklappt und wir waren pünktlich in Düsseldorf, bekamen auch den Zug nach Soest. Dort sind wir kurz vor 20:00 aufgeschlagen. Jetzt heißt es erst einmal sortieren und dann schauen wir mal was auf uns zukommt.

Die Fischplatte in Moreelos






 

Mittwoch, 23. Mai 2018

La Paloma hoch und trocken

Am 19.05. wurde La Paloma in der Nana Juana Marina an Land gestellt. Jetzt ist wieder Arbeit angesagt. Das Unterwasserschiff reinigen und überprüfen. Es war nur ein wenig Schleim abgelagert. Keine Muschel am Rumpf. Das Coppercoat hat gute Arbeit geleistet. Es sieht alles gut aus. Keine weiteren Aktionen notwendig. Alle Segel sind abgeschlagen und im Vorschiff gelagert. Aber es ist richtig heiß hier an Land. Keine Kühlung mehr durch das Wasser. Immer so 35°C in der Kabine. Zum Glück kühlt es Nachts ein wenig ab. Gestern in der Nacht den ersten richtigen Regen. Es sind ja nur noch ein paar Tage bis zur Abfahrt. Am Montag geht es los.

La Paloma hoch und trocken

Ein schöner Himmel

Montag, 7. Mai 2018

Tauwetter für Dicke und viel Regen

Zurück in Rio Dulce im April ist immer eine schweißtreibende Sache. In der Kabine 35°C, da fließt der Schweiß. Aber wir liegen ruhig und die Versorgung ist gut. Nach der großen Hitze kamen ein paar kräftige Schauer. Da konnten wir Regenwasser auffangen. Gut, dass die Schauer meistens in der Nacht runter kommen. Haben schon ein paar Arbeiten am Schiff gemacht. Habe die Stromversorgung für das Kurzwellenradio neu verlegt. Ein dickes Kabel, 21 mm² direkt von der Batterie zum Radio. Dadurch wieder volle Ausgangsleistung am Gerät. Pactor funktioniert auch einwandfrei.  Am 20.05. kommt La Paloma aus dem Wasser an Land. Am 28.05. fahren wir mit dem Bus in Richtung Cacun Mexico. Wir werden 3Mal, In Flore Guatemal, Chetumal Mexico und dann in Porto Morelos übernachten. Von da aus geht es am 31.05 zum Flughafen. Schauen wir mal was wir da unterwegs erleben.

Freitag, 20. April 2018

Zurück in Fronteras

Zwei Tage haben wir in der Texan Bay ( Cayo Quiuemado ), bei Mike in der Kneipe ist mal wieder richtig was los. Viele Segler liegen vor Anker, es war ganz schön eng dort. Auf der Fahrt von Livingston den Fluss hoch spann mein Drehzahlmesser von Perkins. Scheinbar ein Kontaktproblem an der Lichtmaschine Klemme W. Das wollte ich am Mittwoch reparieren. Dabei habe ich den Wasserabfluss vom Seewasser gekühlten Auspuff abgebrochen. Der Flansch ist direkt auf das Sammelrohr aufgeschraubt. Schreck in der Morgenstunde. Nachdem ich den Flansch ausgebaut hatte konnte ich sehen, dass das Rohrstück nur hart aufgelötet war. Aber es sah eher geklebt aus. Das hat aber doch 18 Jahre gehalten. Was machen war hier die Frage. In den diversen Schachteln mit Rohrverschraubungen auf La Favorita und La Paloma fanden wir ein passendes Teil, eine Rohrstutzen mit Schlauchanschluss. Das Gewinde passte in das Loch im Flansch. Mit Schraubensicherung haben wir das Teil noch eingeklebt. Abgedichtet und eingebaut und über Nacht aushärten lassen. Am nächsten Morgen Testlauf. Es ist dicht und wir können nach Fronteras weiterfahren. Hier viel der Anker in der Shell Bay vor der Marina Nana Juana.

Der Kühlwasseranschluss

Das reparierte Teil


Mittwoch, 18. April 2018

Im Rio Dulce aufgeschlagen

Am Dienstag den 17.04. haben wir den Anker schon um 04:00 in der Früh gelichtet. Die Fahrt nach Livingston ca. 26 SM stand auf dem Programm. Hochwasser an der Barre am Rio Dulce war um 09:00 gemeldet. Wir waren auch pünktlich an der Barre. Hector den Fischer mit seinem Boot habe ich per Telefon informiert, das wir eventuell Schlepperhilfe brauchen. Zwar hatten wir ein gutes Hochwasser mit 52 cm, aber der Fluss führt wenig Wasser. Wir mit unseren 1,6 Meter Wassertiefe kamen ohne Grundberührung über die Barre. Vor uns war ein Segler stecken geblieben, den musste Hector erst frei schleppen. La Favorita mit einem Tiefgang von fast 2 Meter war hinter uns und blieb dann auch prompt im Sand stecken. Hector war zur Stelle und musste La Favorita anständig auf die Backe legen, damit sie frei kamen. Einklarieren war dann kein großes Problem. Dauerte Gestern aber einige Zeit, weil viele Boote das gute Hochwasser genutzt haben. Um 15:00 war alles getan und wir sind den Fluss rauf gefahren. In der Texan Bay haben wir um 16:30 den Anker geworfen. Abends Essen bei Texan Mike. Wir sind wieder im River gelandet.