La Paloma

Mittwoch, 13. März 2013

In der Admirality Bay auf Bequia

Seit Sonntag liegen wir in der Admirality Bay auf Bequia vor Anker. Es speift mit Böen bis zu 6 BF durch das Ankerfeld. Unser Anker hält, andere sind schon Schlitten gefahren. Unser Windgenerator kann jetzt zeigen was er drauf hat. Auf jeden Fall dreht sich die Heulsuse mächtig und im Verbund mit der Solaranlage kommt viel Strom in die Batterien. Das Bier ist kalt! Wasser haben wir auch schon produziert. Am Dienstag habe ich ein paar Arbeiten am Schiff gemacht, fällt ja immer was an. Heute sind wir ein wenig spazieren gegangen, die Beine brauchten mal wider Bewegung. Es ist hier sehr ruhig und wir werden nicht von schwimmenden Händlern belästigt. Sicher ist es auch, man kann das Boot allein lassen. Port Elizabeth ist nicht sehr groß, die Insel hat ca. 5000 Einwohner. Versorgungslage ist gut aber Preise gehobenen Standards. Wir werden noch ein paar Tage hier bleiben und dann zur Mig Jagger von den Stones Insel Mystique segeln. Vielleicht kommt er ja an Bord ein Bier trinken.

Das Ankerfeld in der Admirality Bay auf Bequia

Das Ankerfeld in der Admirality Bay auf Bequia, Grenadines


Montag, 11. März 2013

Bequia in den Grenadinen

Bequia ist die erste Insel der Grenadinen von Norden kommend. Die Grenadinen sind ein Inselgruppe mit vielen kleinen schönen Inseln. Wir wollen soweit möglich alle besuchen. Es sind nur 9 SM von der blauen Lagune in die Admirality Bay auf Bequia. Um 13:05 haben wir den Pass der blauen Lagune passiert und die Segel für die kurze Fahrt nach Bequia gestezt. Nach 2 Stunden hatten wir unser Ziel erreicht und der Anker fiel auf 3 Meter Warrer über Sand mit Steinen versetzt. Viele Yachten liegen hier vor Anker und es herrscht reges Treiben in der Bucht.

Die Grenadinen, eine schöne Inselgruppe

Bequia, die erste und nördliche Insel der Grenadinen
Bequia wir kommen, die Westseite der Insel
Die Admirality Bay auf Bequia

Donnerstag, 7. März 2013

Eine Rundfahrt über die Insel Sainte Vincent

Heute machten wir eine Rundfahrt über die Insel. Rosi und Orlando vom "Rock Side Cafe" haben uns das mit ihrem Minibus ermöglicht. Dank der intimen Kenntnis von Rosi haben wir viel über die Geschichte und die sozioökonomische Situation der Insel erfahren. Wir liegen in der Bucht von Keartons an Bojen des Rock Side Cafe. Die Insel hat bei vielen Seglern einen schlechten Ruf und viele machen einen großen Bogen darum. Wir haben uns nicht davon abschrecken lassen und sind jetzt froh darüber hier halt gemacht zu haben. Im Gegensatz zu St. Lucia hat die Insel den Tourismus erst spät als Einnahmequelle entdeckt worden. Auch gibt es bis heute keinen funktionierenden internationalen Flughafen der Maschinen aus Übersee zur Verfügung steht. Besucher müssen von anderen Inseln mit Zubringern eingeflogen werden. Das ist vielen Touristen zu umständlich. Ein internationaler Flughafen ist zur Zeit im Bau. Ansonsten auch hier relativ gute Infrastruktur der Gebäude. Auch halten die Bewohner die Insel insgesamt sauber, es liegt nicht viel Müll herum. Es wird viel gebaut. Die Arbeitslosigkeit ( ca. 40%) in der Bevölkerung ist hoch und viel junge Leute arbeiten Auswärts. Viele im Ausland arbeitende Vincenter legen ihr Geld hier in Form von Häusern an. Die Preise sind im allgemeinen niedriger als auf der Nachbarinsel St. Lucia. Wir bleiben noch ein paar Tage hier und dann geht es weiter auf die Grenadines. 


Unser Ankerplatz in der Keartons Bay, links die Andiamo und in der Mitte die La Paloma

Rock Side Cafe von Rosi und Orlando Morgan

Die Crew der Andiamo und der La Paloma

Kingstown, die Hauptstadt von Sainte Vincent


Auf Sainte Vincent

Gestern sind wir von St. Lucia nach St. Vicente gesegelt. Eine Überfahrt von knapp 40 SM. Wir konnten die Insel schon von St. Lucia aus sehen. Es war ein schöner Segeltag. Leicht Winde und kaum Seegang, richtiges Kaffeesegeln. Auch Sainte Vincent ist vulkanischem Ursprung, der Vulkan ist an der nördlichen Küste. Der letzte Ausbruch des Vulkan war 1974. Wir wollten ursprünglich in die Bucht von Wallilabou vor Anker gehen, aber dort war es schon sehr voll. Um die Ecke liegt die Bucht Kearton mit dem Rock Side Cafe. Das Cafe wird von einer deutschen geführt und wir konnte an einer der ausgelegten Bojen mit dem Bug und noch zusätzlich mit einer Heckleine festmachen. Wir sind dann zu Fuß zur Wallilabou Bucht gelaufen, dort ist der offizielle Einklarierungshafen. In der Wallilabou Bucht wurde der Film der Fluch der Karibik mit Jonny Deppt gedreht. Einige Requisiten stehen noch in der Bucht. Ein kleinen Museum kann man sich ansehen. Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Heute am 7. März werden wir eine Rundfahrt über die Insel machen. Wir sind schon gespannt was uns erwartet. 

Ein Wal zog unterwegs an uns vorbei

Elke will immer alles genau sehen

Sainte Vincent, der Vulkan an der Nordspitze

Unser erster Landfall, die Bucht Kearton mit Rock Side Cafe

Dienstag, 5. März 2013

Letzter Tag auf St. Lucia

Heute war unser letzter Tag auf St. Lucia. Wir machten eine Rundfahrt über die Insel. Unser Taxifahrer konnte uns viel von der sozioökonomischen Situation der Insel erzählen. Die Arbeitslosenqoute liegt mit 20% noch unter manchen europäischen Staaten. Auch ist uns hier wieder aufgefallen wie sauber insgesamt die Insel ist. Selten sieht man rumliegenden Müll in den Straßen. Auch sind etwa 80% der Häuser in einen guten Zustand. Die Insel hat noch 32% der Fläche mit Regenwald bewachsen. Es war ein interessanter Tag und wir haben viel gesehen. Morgen früh geht es eine Insel südlich von hier nach St. Vincent. Das ist nicht sehr weit, wir können die Konturen der Insel schon sehen. 

Die Ostküste von St. Lucia

Eine schöne Bucht an der Ostküste

Die beiden Elke's schauen sich die Landschaft an

Auch so etwas steht noch in den Ortschaften

Der Vulkan raucht noch nicht weit von unserem Ankerplatz

Soufriere mit unserm Ankerplatz

Montag, 4. März 2013

In der Bucht von Soufriere bei den Pitons

Von der Marigot Bay aus sind wir weiter Richtung Süden gesegelt. Dort in der Bucht von Soufriere bei den Pitons haben wir uns eine Boje genommen. Ankern ist hier verboten, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt. Die Preise für eine Woche an der Boje betragen 108 EC, was 29 EURO ausmacht. Wir liegen hier ganz gut und haben ein schöne Aussicht auf die Ortschaft und die Pitons. Heute hat ein 4-Master, die Sea Cloud hier den Anker geworfen. Die Sea Cloud ist ein Luxussegler, da kosten die Woche so um die 7000 EURO aufwärts. Morgen geht es auf eine Rundfahrt über den südlichen Teil der Insel. Nach langen verhandeln konnten wir den Preis für die Crew der Andiamo und uns auf 150 USD runterhandeln. Schauen wir mal was wir zu sehen bekommen.


Die Andiamo an der Boje vor den Pitons in der Bucht von Soufriere

Die Sea Clkoud, ein Luxussegler
  
Soufriere eine typische karibische Ortschaft


Samstag, 2. März 2013

In der Marigot Bay, St Lucia

Wir sind gestern Nachmittag in die Marigot Bay auf ST. Lucia eingelaufen. Es ist eine kleine Lagune mit beschränkter Ankermöglichkeit. Es ist auch ein Moorings Charter Stützpunkt. Wir haben uns eine Boje genommen, dafür haben sie uns 22 Euronen abgeknöpft. Es gibt eine Tankstelle einen Supermarkt und einige andere Geschäfte und Restaurants. Die Preise noch mal um 20% höher als in der Rodney Bay. Wir hatten eine schöne ruhige Nacht an der Boje. Viel Grün rechts und links vom Boot und viele Vogelstimmer in den Bäumen. Elke hat es gefallen.

Andiamo vor dem Hafen von Castries


Ein 5-Master vor der Marigot Bay



Marigot Bay St. Lucia

Marigot Bay, St. Lucia