Nach zwei Nächten in der Marina von Calpe bin ich am Mittwoch 21.06. nach Ibiza aufgebrochen.
| Die Marina liegt direkt unter dem Penon de Ifach |
Auf dieser Seite wollen wir unsere Reisen und Eindrücke beschreiben. Wir wünschen allen viel Spass beim Lesen. Elke und Ferdinand Here we like to report on our jounrney's and impressions with our sailing boat. Have fun do read. Elke and Ferdinand
Nach zwei Nächten in der Marina von Calpe bin ich am Mittwoch 21.06. nach Ibiza aufgebrochen.
| Die Marina liegt direkt unter dem Penon de Ifach |
Am Sonntag Nachmittag bin ich im Hafen von Torrevieja von Anker gegangen. Was ein Gefühl endlich vor Anker. Es war windig im Hafen, da ist sehr viel Dreck von der Baustelle durch den Hafen geweht. Das sah man morgens viel brauner Dreck an Deck. Es ging am Montag um 08:30 los in Richtung der Balearen. Es war kein Wind also war der Herr Perkins gefragt. Das machte er auch ohne zu meckern. Am Nachmittag kam dann Wind um BV 5 auf, natürlich von vorn. Dann auf einmal stellte der Herr Perkins den Dienst ein, blieb einfach stehen. Es sah nach einem Dieselproblem aus. Der Tank war auf den Backbordtank eingestellt. Wir haben aber zum Glück noch einen Tank auf der Steuerbordseite. Also umschalten und den Motor entlüften. Er sprang auch ohne Probleme an und lief ohne Unterbrechung für den Rest der Fahrt.
Ein weiteres Problem hatte ich an dem unteren Wand des Besammastes gefunden. Die Platte die ins Deck geht war abgebrochen. Das war ein alter Bruch, der mir aber noch nicht aufgefallen war. Ich entschloss mich eine Marina anzulaufen. In Muraira, meine erste Wahl, war leider schon komplett belegt. So war der Hafen in Calpe die nächste Wahl. Dort war ein Platz verfügbar. So legte ich um 20;30 am Steg an.
Dort konnte ich erst einmal den ganzen Dreck von Torrevieja abwaschen. Da kam ein Mist runter. Danach noch schnell was gekocht und ab in die Koje.
Heute am Dienstag habe ich die Probleme abgearbeitet. Erst habe ich mich um die Befestigung für das Wand gekümmert. Das heißt mal wieder die Deckenverkleidung in der Achterkajüte auf der Steuerbordseite abbauen. Jetzt kam ich an die Mutter der Befestigung um das Teil zu entfernen. Es stellte sich heraus, das der Bolzen gebrochen ist. Also das Schweißgerät aus dem Schapp geholt und alles wieder fachgerecht zusammengeschweißt. Immer gut wenn man sich helfen kann.
Am Freitag habe ich die Ankerkette gekürzt. Das klingt nicht logisch, ist es aber. Leider haben die 65 Meter Kette nicht genügend Platz im Ankerkasten. Die letzten 10 Meter wollten nur widerwillig im Ankerkasten verschwinden. Ich habe ja von Deck keinen Zugang zum Ankerkasten. Es ist also Mühsam, vor allen Dingen wenn ich allein an Bord bin. So habe ich die 10 Meter entfernt. Jetzt passt wieder alles in den Ankerkasten.
Am Samstag habe ich noch einen großen Einkauf gemacht, damit ich genug zu Essen für Unterwegs habe. Außerdem habe ich meinen Parkplatz im Parkhaus verlängert.
Am Sonntag noch den Keilriemen vom Perkins gespannt und das Kühlwasser im Wärmetauscher nachgefüllt.. Nach dem Mittagessen bin ich dann aus der Marina ausgelaufen und im Hafen vor Anker gegangen. Morgen will ich dann in See stechen. Schauen wir mal was der Wind uns bringt.
Heute am Mittwoch habe ich die Backbordkiste gereinigt. Alle Segel ausräumen und was sonst noch in der Kiste gelagert war. Dann die Bodenbretter raus und den Boden gereinigt. Dort war noch etwas Öl der Lenkung verteilt. Die ist ja jetzt dicht und da sollte nichts nachkommen. Den Sauganschluß für die Deckwaschpumpe angeschlossen, dazu musste ich einen neuen Stutzen kaufen. Morgen werden wir mal die Pumpe in Betrieb nehmen. Hoffentlich funktioniert alles.
Beim Schlauchboot habe ich noch einen Scheuerschutz angebracht. Wenn das Schlauchboot in den Davids hängt schabt die Holeleine am Schlauchboot, lässt sich nicht ändern. Dafür habe ich den Schutz aufgeklebt.
Am Samstag habe ich mir das Hecklicht vorgenommen. Ein Kabelbruch konnte ich feststellen. Den musste ich erst einmal finden. In der Heckkabine musste ich eine Leiste entfernen um an das Kabel zu kommen. Ein neues Stück Kabel habe ich eingesetzt. Jetzt geht die Heckleuchte wieder einwandfrei.
Am Sonntag habe ich die Sprayhood imprägniert, jetzt ist sie wieder Regendicht.
Montag habe ich das Deck geschrubbt. Man kann es kaum glauben wieviel Staub hier von Himmel kommt. Das Schlauchbooit ist jetzt Geschichte, habe ein neues gekauft. Das reißt natürlich wieder ein Loch in die Bordkasse.
Dienstag, heute wurde das neue Schlauchboot geliefert. Habe es gleich mal in die Davids gehängt, passt alles gut. Nachdem das Schlauchboot wieder im Wasser war habe ich den Außenborder angebracht. Der ist ja seit über einem Jahr nicht mehr gelaufen, mal sehen ob er anspringt. Nachdem ich ihn mit Benzin versorgt habe ist er ohne Probleme angesprungen und die Wasserpumpe liefert auch das Kühlwasser. Das ist oft ein Problem nach langer Standzeit. Er schnurrt einwandfrei. Ich habe ihn wieder an Deck genommen und in seinen Ständer fest gemacht. Danach noch das hintere Deck gereinigt uns das Schlauchboot aufs Vordeck gelegt.
| Das neue Schlauchboot in den Davids |
Am Mittwoch den 07.06 war der Tag für die Werft. La Paloma kommt an Land. wir müssen das Unterwasserschiff reinigen. Außerdem muss ein neues Kugelventil für die Toilette im Heck eingebaut werden. Das alte lässt sich seit einiger zeit nicht mehr betätigen. Ich dachte noch wir können den Kugelhahn, aber es war unmöglich, da der ganze Kugelhahn stark korrodiert war. So mussten wir außen den Borddurchgang mit der Flex auf schleifen und die ganze Sache nach innen raus nehmen. Einen neuen Borddurchgang haben wir eingesetzt, den Kugelhahn von innen eingebaut und fertig war die Aktion. Jetzt ist alles wieder in Ordnung. Bei der Aktion haben ich noch eine neue Toilettenpumpe eingebaut, die alte war schon 20 Jahre in Betrieb und hat mir schon so manche Probleme bereitet. Die Bordwand habe ich auch gereinigt, die ganzen Rosttränen beseitigt. Man will es nicht glauben auch Edelstahlbeschläge machen manchmal Spuren an der Bordwand.
| La Paloma hoch und trocken in der Werft |
Die letzten zwei Tage war ich mit dem Schlauchboot beschäftigt. Es verliert Luft. Die alten Flicken sind nicht mehr dicht. Das Schlauchboot ist jetzt 13 Jahre alt. Das wird nicht mehr lange Halten.
| Die Flicken sehen schon gefährlich aus. |
Da wird wohl bald ein neues gekauft werden müssen.
Des weiteren habe ich die Frontscheiben mit Sika abgedichtet. Das war auch lange fällig.
| Die Scheiben zum Rahmen hin abgedichtet. |
Am Mittwoch den 07.06. 23 habe ich einen Termin in der Werft. Dann wird das Unterwasserschiff gereinigt und endlich der Absperrhahn der Heck-Toilette erneuert.