Am Freitag sind wir von Placencia zum Aussenriff gefahren. Hinter einer
kleinen Insel am South Water Cay haben wir auf 3 Meter Sand geankert.
Bei der Anfahrt mussten wir ganz schön Slalom fahren. Die Gegend ist mit
Riffen gespickt. Wir haben aber eine gute Wegbeschreibung, so haben wir
einige Wegpunkte. Trotzdem sind wir sind wir über eine Fachstelle
gerutscht, gerade mal 2 Meter tief. Auf der kleinen Insel sind zwei
sogenannte Resorts. Wir machten einen Spaziergang über den kleinen
Flecken. Tranken ein paar Bier und konnten uns mit des Besitzer des Blue
Marlin Resorts unterhalten. Die Küchendame hatte gerade frisches Brot
gebacken, Kokusmilch-Brot. Hier wird Kokusmilch dem Mehl anstatt Wasser
zugegeben. Schmeckte vorzüglich. Zwei Nächte haben wir am South Water
Cay verbracht. Am Morgen des zweiten Tages kam kräftiger Südostwind auf
und der Ankerplatz wurde uns zu ungemütlich. Außerdem war eine Kaltfront
aus Nordwesten angesagt. Dafür ist der Ankerplatz ungeeignet. So machten
wir uns auf den Weg zur Tobacco Range, etwa 4 SM nach Norden. Dort gibt
es Ankerplätze die nach alles Seiten geschützt sind. Es ist ein
Mangrovenring um die Lagune. Nachteil einige Insekten, aber man kann ja
nicht alles haben. Hier sollte es Seekühe, Karibik-Manati, (
https://de.wikipedia.org/wiki/Seek%C3%BChe) geben, leider haben sie uns
bisher nicht gezeigt. Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht in der
Lagune, nur noch ein Boot war dort vor Anker. Am Sonntag sehr ruhig über
den Tag. Die Kaltfront sollte um 06:00 am Montag hier durchziehen mit
Winden bis 25 Knoten aus Nordwesten. In der Nacht ab 02:00 ging es aber
schon los. Wir lagen sehr ruhig hier vor Anker. Jetzt um 10:00 hat sich
der Wind schon etwas gelegt, die Front scheint durch zu sein. Eventuell
bleiben wir noch bis Morgen früh, dann hat sich der Wind wieder gelegt.
Danach geht es weiter nach Norden zum nächsten Riff.
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Elke und Ferdinand Takatsch
An Bord von La Paloma
Tel: +49 170 682 49 59
Mail: Ferdinand@Takatsch.de
Web: www.takatsch.de
Auf dieser Seite wollen wir unsere Reisen und Eindrücke beschreiben. Wir wünschen allen viel Spass beim Lesen. Elke und Ferdinand Here we like to report on our jounrney's and impressions with our sailing boat. Have fun do read. Elke and Ferdinand
Montag, 23. Januar 2017
Mittwoch, 18. Januar 2017
Morgen geht es ein Stück weiter nach Norden
Nachdem wir gestern unsere Papiere für den Aufenthalt in Belize verlängert haben, können wir uns auf den Weg nach Norden machen. In Belize müssen wir ja jeden Monat Visa und Cruising Permit erneuern. Das kostet dann immer 125 USD für das Boot und uns. Nach 3 Monaten muss man das Land verlassen und wieder neu einreisen. Etwas umständlich das Ganze. Ein Segler hat sein Boot auf das Riff im Süden von Belize gesetzt. Ihm geht es gut, aber das Boot ist ein Totalverlust. Aufpassen ist angesagt. Unser Kurzwellenfunkgerät hat leider den Geist aufgegeben. Ich kann den Fehler nicht finden. Das ist schade, da wir am Aussenriff wohl kein Internet haben. Den alten Sony Empfänger haben wir aus dem Schapp genommen, vielleicht können wir ja das Wetter damit empfangen. Da muss im Sommer wohl ein neues Radio angeschafft werden. Ohne Pactor und Internet können wir auch keine Positionsmeldung mehr machen.
Samstag, 14. Januar 2017
Anker Salat mit Moorings Catamaran
Gestern wurde life Musik in der Yoli's Bar gespielt. Wir, wie viele andere an Land zum Segler treffen. Später kam ein Squall über uns nieder, viel Wind, dann Regen. Ein Moorings Katamaran 48 Fuß hatte wohl den Anker nicht eingefahren und driftete durchs Ankerfeld. Ein Boot hat er berührt, dann ging das Palaver los. Beim Anker aufnehmen verdröselte sich der Anker des Katamaran's mit der Ankerkette eines anderen Bootes. Die wussten nicht so recht was zu machen war. John und ich mit den Beibooten zur Hilfe in den Regen. Mit vereinten Kräften konnten wir den Anker aus der Ankerkette befreien. Eine Runde Bier war anschließend fällig. Bei uns hat der Anker gehalten, aber alles war Nass an Bord. In der Nacht hat es viel geregnet. Heute Morgen in einem Squall mit viel Wind hat es uns das Sonnensegel eingerissen. Da wusste ich gleich was zu tun war. Nadeln für 3 Stunden war angesagt. Habe einen großen Flicken daraugenäht. Das Sonnensegel kommt auch so langsam in die Jahre. Diese Saison muss es aber noch halten.
Mittwoch, 11. Januar 2017
Landausflug nach Caracol
Wie immer haben wir die Niedergänge und Luken über Nacht offen gelassen. Am Morgen dann der Schreck, es war ein Tier an Bord. Der Müll war zerfetzt und der Inhalt verstreut im Salon. Ein paar Kürtel fanden wir auf dem Bett im Bug, Kühlschrank, Spüle und auf dem Boden. Und das vor dem Frühstück. Haben sofort alles untersucht, sauber gemacht und gründlich ausgesprüht. Dann haben wir noch Klebe-Fallen aufgestellt. Danach ging um 10:30 unsere Fahrt ins Land los. Ein Auto hatten wir am Vortag schon gemietet.
Samstag 08.01.
Erstmal auf der Landzunge von Placencia ein Hotelanlage nach dem Anderen. Rechts das Meer und links die Lagune. Später ging die Fahrt durch ein rein landschaftliches Gebiet, dünn besiedelt, nur Mais, Bananen und Zitrusfrüchte. Der Straßenzustand war unterschiedlich aber nicht sehr schlecht bis San Elena. Es wurde immer hügeliger und dicht bewaldet. Mangels Straßenschilder mussten wir mehrmals fragen um zu unserer Unterkunft "Moonracer Farm" zu kommen. Nach San Elena wurde die Straße schlechter mit zum Teil unbefestigten Strecken. Aber wir haben unser Ziel doch noch erreicht. Hier wurden wir von March und Tom schon erwartet. Sie zeigten uns unsere "Cabana", eine kleine Holzhütte, mit WC,Waschbecken, zwei Betten und einer kleinen Veranda. Fenster gab keine, nur Fliegengitter und von Innen Gardinen. Rundrum war nur Busch. Licht gab es nur aus der Solarleuchte. Das Badehaus mit warm Wasser war separat. Abends haben wir zusammen mit den Besitzern zusammen gegessen und viel geredet. Beleuchtung mit Petroleumlampen, gekocht wurde auf offenem Grill und Gas.
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| Die Strecke von Placencia nach Moonracer Farm |
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| Unser Knusperhäuschen |
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| Der Schlafraum mit Toilette |
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| Elke macht sich Notizen |
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| Seitenansicht |
Am Nachmittag machten wir einen kurzen Ausflug zu einem nahegelegenem Wasserfall, dem Big Fall.
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| Der Abstieg zum Wasserfall |
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| Der Wasserfall |
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| Zufall das der Mond so steht |
Sonntag 08.01
In der Nacht regnete es in Strömen und es trommelte auf das Wellblechdach. So war der Schlaf immer wieder unterbrochen. Morgens ließ der Regen nach. Um 07:30 gemeinsames Frühstück. Heute war Caracol auf dem Besuchsprogramm, die größte Maya-Anlage in Belize. Es ist Kühl, 16° C. Wir lassen uns noch ein genaue Wegbeschreibung geben, dann geht es los. Durch den Regen ist die unbefestigte Piste matschig mit Wasserlöchern bestückt. Aber unser Auto ist ja ein SUV und hat damit keine Probleme. An einem Militärposten, die Grenze zu Guatemala ist nicht weit, mussten wir uns registrieren und auf eine Eskorte warten. Die kam dann um 09:30 und los ging es nach Caracol. Der Regen hörte auf und das Wetter besserte sich zunehmend. Eintritt zu Caracol kostete 15 USD pro Person. Dann latschten wir los.
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| Strecke von Moonracer nach Caracol |
Etwa 3 Stunden sind wir über den Parcours gestiefelt. Treppen rauf, Treppen runter. Danach zurück zur Unterkunft mit Abendessen. Gute Gespräche mit anderen Besuchern.
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| Die blaue Linie ist unser Fußweg |
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| So sah die Anlage wohl mal aus |
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| Elke staunt über die vielen Steine |
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| Alles akkurat ausgerichtet |
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| Eine kleine Übersicht |
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| Ein mächtiger Steinhaufen |
Montag 09.01
Früh aufstehen, früstücken und auf geht's nach Chuchumha. Es eine der vielen Maya-Hölen und soll einiges bieten. Wieder Fragen uns zum Ziel. Nachdem wir den Western Highway verlassen haben, wird die Piste immer schlechter. Am Ziel müssen wir leider feststellen, das der Platz verlassen ist, die Besitzer waren nicht vor Ort. Schade, aber wir hatten einen schönen Spaziergang zur Anlage und einen Wasserfall, der senkrecht etwa 100 Meter nach unter rauschte.
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| Der kleine Wasserfall |
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| Eine schöne Idylle |
Also unverrichteter Dinge zurück zur Hauptstraße. Weiter ging es nach "Spanish Outlook" das Zentrum der Landwirtschaft und der Mennoniten. Die Mennoniten sind eine christliche Gruppe, von denen viele noch sehr altertümlich lebt. Farmer die auf Strom und mechanischer Hilfe verzichten mit langen Bärten und Hut. Sie bewegen sich mit Pferdegespannen vorwärts. Es gibt auch die Gruppe der angepassten Mennoniten, die sehr Geschäftsleute sind. Viele Große Werkstätten und Warenhäuser, alles für Farmbedarf und Werkzeuge etc. Ferdinand konnte dort einen neuen Bildschirm für das Boot erstehen. Alles sauber und es sieht es aus wie ein großer Park. Das Terrain ist weitläufig und die stattlichen Häuser sind von großen Grünflächen umgeben.
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| Eine Mennoniten-Familie beim Ausflug in den Zoo |
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| Die sehen aus wie aus dem Museum |
Als letzter Punkt auf dem Programm unser Fahrt war der Belize Zoo. Nicht weit davon hatten wir ein Unterkunft reserviert. Nachts und am Morgen Regen, hatten schon Angst der Besuch wird ins Wasser fallen. Aber das Wetter besserte sich und wir machten uns auf zum Zoo. Eine tolle Anlage, sieht aus wie im Urwald. Es gibt hier nur einheimische Tiere, die nicht gefangen wurden, sondern zugelaufen, krank, verletzt etc dort abgeliefert wurden. Was wir bisher noch nicht gesehen haben waren große Vögel, Antilopen, Tapire, Puma, Ozelot, Jaguar, sowie Wildschweine, davon zwei Arten. Überall Tafeln wie man zu den Tieren gekommen ist und die sich im Zoo vermehrt haben. Immerwieder kam ein Schauer vom Himmel.
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| Tapir, verwandt mit Pferd und Nashorn |
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| Spyder Monkey |
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| Ozelot |
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| Jaguar |
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| Harpy Eagle |
Auf dem Weg nach Hause sind wir in einen Art and Craft Center eingekehrt. Viele schöne Holzarbeiten, alles aus hiersiegen Hölzern gefertigt. Waren ganz begeistert. Elke hat ein Schneidebrett und eine kleine Schüssel gekauft. In einer von Mennoniten betriebenen Bäckerei machten wir halt und kauften ein Brot. Bei La Paloma um 15:30 angekommen war erst einmal eine Inspektion angesagt, ist das Pelztier in die Falle gegangen, wenn es denn noch an Bord war. Zu unserer Freude waren die Fallen leer und es konnten auch keine Spuren im Salon festgestellt werden. Heute habe ich die Batterien gewartet und eine Ausgleichsladung vorgenommen. Am Dieselfilter am Motor habe ich eine Dichtung ausgewechselt, die leckte etwas.
Freitag, 6. Januar 2017
Eine Landpartie ist geplant
Heute morgen haben wir Ruangana Cay verlassen und sind zurück nach Placencia gefahren. Wind mal wieder zu wenig zum segeln. Wir sind in die Thunderbird Marine gefahren, weit in die Placencia Lagune hinein. Flaches Wasser und keine Signal vom Tiefenmesser. Aber aufgesetzt haben wir nicht. Jetzt liegen wir am Steg in einer gesicherten Marina und können uns auf den Landausflug konzentrieren. Wir wollten das Boot nicht für 7 Tage allein vor Anker liegen lassen. Ein Auto für 7 Tage haben wir gemietet, das sollte reichen um das Land mal anzuschauen. Kosten dafür sind hoch, aber so oft machen wir das ja nicht. Also morgen geht es los nach San Ignatio. Ein Hotel haben wir schon gebucht. Es liegt mitten im Dschungel. Wird sicher interessant werden.
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| Thunderbird Marina, mitten in den Magroven |
Donnerstag, 5. Januar 2017
Sonnenuntergang in Ruangana
Seit zwei Tagen haben wir fast wolkenfreien Himmel an den Ruamgana Cays. Es ist immer wieder schön das zu sehen. Gestern haben wir einen sogenannten grünen Flash gesehen. Das passiert, wenn die Sonne gerade im Wasser versinkt. Das ist nur ein Bruchteil einer Sekunde zu sehen, aber fast unmöglich auf einen Foto festzuhalten.
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| La Paloma an der Boje in den Ruangana Cays Belize |
Dienstag, 3. Januar 2017
Vor Anker am Ranguana Reef
Heute morgen nach dem Frühstück haben wir den Anker aufgenommen um zu den Ranguana Cays zu fahren. Segeln war nicht angesagt, kein Wind. Nach 17 SM waren wir for der kleinen Insel angekommen. Hier liegen Bojen aus, davon konnten wir eine aufnehmen. Auf dem Weg haben wir einen Cobia gefangen, vier Mahlzeiten haben die Filets ergeben. Jetzt bleiben wir mal über Nacht hier vor Anker. Wir haben eine Boje aufgenommen. Habe mir diese mal angeschaut, man kann ihr vertrauen. Seine sind neu und von guter Qualität. Beim Schnorcheln ist ein kleiner Hai unter mir weggezogen. Hat sich aber nicht für mich interessiert. Die Ranguana Cays sind eine kleinen Sandinsel am Saumriff von Belize gelegen. Hier gibt es ein Restaurant und 4 sogenannte Cabanas zum übernachten. Hier werden täglich Touristen aus Placencia hingefahren. Wir hatten eine ruhige Nacht. Heute morgen gab es einen Squall Regen, der sich aber schnell wieder verflüchtigte. Jetzt scheint die Sonne.
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| Die Ranguana Cays |
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| Hier kann man auch Angelboote mieten |
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