La Paloma

Montag, 31. März 2014

Ein Landausflug auf Ill a Vache

Heute sind wir zusammen mit den Seglern aus Holland, Belgien und Finnland auf Landausflug gegangen. Zweimal findet auf der Insel eine Markt statt. Das war ein Fußmarsch von fast 2 Stunden fast immer am Strand lang. Mann hatte ein wenig Einblick in das Leben der Inselbewohner. Für uns glich der Markt einem afrikanischen Markt, also nicht unbedingt etwas neues. Trotzdem war es ein schöner Ausflug. Den Rückweg haben wir dann auf einem lokalen Segelboot gemacht. erstaunlich wie die Dinger segeln. Ein Katamaran aus Holland hat Probleme mit einer Maschine, sie wird immer wieder heiß. Es sieht so aus, dass die Zylinderkopfdichtung kaputt ist. Richard, der über das Wochenende bei uns an Bord war wird morgen einen Mechaniker schicken der den Schaden beheben soll. Schauen wir mal ob das alles gelingt. 

Der Lastkahn wird kalfatert
Elke und Petra beim Marsch zum Markt

Der Spantenplan eines Lastkahns

Der Yachthafen am Marktplatz

Ein typischer Marktstand

Hier wird das frische Fleisch auf den Markt gebracht



Sonntag, 30. März 2014

Gäste an Bord

Am Freitag kamen Alexandre und Richard von der Haiti an Bord. Mindestens 5 Jahre hatten wir Alex nicht mehr gesehen. Was schön mal wieder über die alten Zeiten zu sprechen. Alex arbeitet in Haiti mit dem Welt Food Programm, Richard ist ein Haitianer, der lange mit Berthold hier in Haiti zusammen gearbeitet hat un ein leidenschaftlicher Hochseeangler ist. Wir hatten viel Spass miteinander. REichard hat uns eingeladen bei sich Zuhause vor dem Haus zu ankern. Das ist uns aber zu weit im Nordosten von Haiti. Das wären mindesten 100 SM gegen den Wind fahren, das wollen wir uns jetzt nicht antun. Ruft doch Kuba schon ganz deutlich. Leider habe ich mal wieder kein Internet zur Verfügung und kann kein Bild schicken. Gerade sind Alex und Richard wieder zum Festland zurückgefahren.

Elke, Richard, Alexandre and Ferdinand auf La Paloma

Donnerstag, 27. März 2014

La Paloma ist gelandet

Ab 23:00 schlief der Wind soweit ein, dass wir den Kurs nicht mehr halten konnten und der Autopilot pipste. Das hiess dann die eiserne Genua, den Perkins anwerfen. Es waren noch 60 SM bis zum Ziel. Nach dem Früstück konnten wir Ill a Vache schon deutlich sehen. Da der Perkins lief machten wir auch gleich noch Wasser. Später kam der Wind wieder und wir konnten segeln, liessen aber den Motor mitlaufen. In der Einfahrt zur Bucht sahen wir viele Segelkanus der lokalen Fischer kreuzen. Bilder folgen, sobald wir ein Internet haben. Um 11:30 lokaler Zeit viel der Anker über 4 Meter Sandgrund in Port Morgan auf der Ill a Vache.Hier ist Ruhe angesagt. Viele lokale kommen auf was immer sie Platz haben zum paddeln zum Boot um ihre Dienste anzupreisen. Es gibt halt wenig zu tun auf der Insel. Wir konnten die meisten davon überzeugen, dass wir heute nichts brauchen und erst einmal schlafen wollten. Die letzten beiden Nächte waren wir ja unterwegs. Habe noch bei warmen Getriebe das Öl gewechselt. Jetzt ist wieder alles in Ordnung. Mr. Perkins lief tadellos, Gottseidank. Eine sehr schöne Bucht, es wird uns hier gefallen. Morgen oder übermorgen erwarten wir Besuch, Alexandre und Richard kommen an Bord. Wir freuen uns schon darauf.

Gut besetzt diese Segelkanus

Mittwoch, 26. März 2014

Kaffeesegeln bei wenig Wind

Um Mitternacht musste der Gennaker runter. Eine Kursänderung stand an. Es musste die Genua am Backbord ausgebaumt werden. Im dunkeln die Ausbaumer anbringen und einstellen. Es klappte ganz gut und wird konnten den direkten Kurs anlegen. Im Schnitt haben wir 4 Knoten geloggt, mal mehr mal weniger. Der Wind war nicht sehr stark. Zweimal passierten uns Frachter ganz nah, aber mit AIS hatten wir das alles unter Kontrolle. Eine unbeleuchtete Insel war noch zu passieren, danach war der Seeraum frei von Hindernissen. Am Morgen ein kräftiges Frühstück und die Seemeilen spulten wir runter. Nicht sehr schnell, da der Wind den ganzen Tag eher leicht war. Das macht uns aber nicht viel aus, es passt mit unserem ETA an der Ill A Vache bei Tageslicht. Bei mehr als 5 Knoten würden wir im dunklen vor der Einfahrt stehen und Kreise drehen. Es liegen einige Flache stellen in der Einfahrt, die müssen nicht mit den Seekarten übereinstimmen. Augennavigation ist da gefragt. Bei dem jetzigen Speed kommen wir um die Mittagszeit am Zielort an. Um 17:00 habe ich die Genua weg gerollt und wieder den Gennaker gehisst. Den Segelshals habe ich mit dem Ausbaumer um das Vorstag gezogen, damit der Wind vernünftig ins Segels strömt. Jetzt steht der Genaker wie ein Spinnaker. Schauen wir mal ob das bis morgen früh so bleiben kann.

Den Genacker als Spinnaker geriggt. 

Dienstag, 25. März 2014

Auf nach Haiti

Um ca. 11:0 haben wir Barahona in der Domrep verlassen. Vorher stand noch Einkaufen auf dem Plan und das leidige ausklarieren. Wir brauchten ja das Despacho International. Immigration hat uns die Pässe gestempelt, 20 USD Gebühren. Die Marine de Guerre (Küsdtenwache) stellt das Depacho aus, 20 USD. Dann war ein Besuch der Marine de Guerre und er Inteligenz an Bord fällig, je 20 USD und eine kleine Flasche Rum. Esd wurde so mal in alle Schränke geschaut, ob wir nicht was verstevckt hatten. Die Pesomünzen haben wir auch noch an die beiden übergeben. Beim entern nhaben sie erst einmal mit dem Stiefeln alles dreckig gemacht, es hatte ja morgens geregnet. Die haben noch viel zu lernen wie man mit Yachties umgeht,die Gesellen. Aber alles klappte am Ende und alle waren zufrieden. Wir den Anker hoch und raus aus dem Hafen. Die ersten 20 SM mussten wir mit dem Motor zurücklegen, der Wind kam zu sehr auf dei Nase. Zum Glück wa<yr wenig Seegang und so war das nicht so schlimm. Nachden wir aus der Abgeckung dr Bewrge raus waren konnten wir die Segel setzen. Leider war nur sehr wenig Wind und wir mussten alle Register ziehen um vorwärz zu kommen. Wir haben den Genascker 84m², das Groß, das Besanstagsewgel und den >Besan gesetzt, mehr haben wir nicht zur Verfügfung. So um die 3,5 Knoten machen wir mit dieser Besegleung. Wir haben ja Zeit.

Montag, 24. März 2014

Der Ausflug an den Lago Enriquillo

Heute stand ein Ausflug an den Largo Enriquillo auf dem Programm. Der Largo Enriquzillo ist ein Salzsee ohne ersichtliche Verbindung mit dem Meer und hat eine Fläche von 280 Quadratkilometern. Nach neuesten Erkenntnissen steigt der Wasserspiegel ständig an, so dass an manchen Stellen die Straße schon jetzt überflutet wird und höher gelegt werden muss. Ein komplettes Dorf wird zur Zeit neu aufgebaut und die Anwohner umgesiedelt. Nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen ist der Grund für den Anstieg ein unterirdischer Fluss auch Haiti, der den See speist. Das heists auf lange Sicht wird der See weniger salzig. Die Fahrt von 200 KM war sehr interessant und wahr von der Landschaft abwechslungsreich. Wüstenähnliche und landwirtschaftlich hoch erschlossene Gebiete wechselten sich ab. Bananen, Mais, Zuckerrohr und verschiedene Gemüse wurden angebaut. Das Gegend ist dünn besiedelt und durch die Nähe zu Haiti vom Militär gut überwacht. Die Straßen waren durchweg in gutem Zustand. Einige Stellen wurden gerade erneuert. Im Nationalpark Lago Enriquillo gibt es an einer Stelle eine hohe Konzentration von Iguanas (Naßhornleguane), die eine Größe von 70-100 cm erreichen können. Auf dem Parkplatz waren wir gleich umringt von den Echsen. An der Nordseite des Sees waren an einer Stelle Felszeichnungen von Indianern zu besichtigen. Danach fuhren wir durch riesige Zuckerrohrfelder. Das gehäckselte Zuckerrohr wird mit einer Eisenbahn zur Zuckerfabrik in Barahona gefahren. Ein gutes Mittagessen bildete den Abschluss. Bilder können wir leider nicht anfügwen, wir haben kein Internet zur Verfügung.

Sonntag, 23. März 2014

Barahona, DOMREP

Heute morgen sind wir wie geplant früh aus Las Salinas augelaufen. Leider glänzte der Wind mit Abwesenheit und wir mussten die Strecke von 29 SM mit dem Motor zurücklegen. Es war ein gemütlicher Törn. Geangelt haben wir auch, leider keinen Biss. Die Einfahrt nach Barahona ist ein wenig verwinkelt, es liegen Riffe rechts und links vom Hafen. Im hinteren Teil haben wir einen sichern Ankerplatz gefunden. Die Behörden kamen auch gleich auf das Schiff und haben alles registriert. Der Teil des Hafens wird von der Küstenwache bewacht und gilt somit als sicher. Der Immigration Officer war auch der richtige Mann um den morgigen Trip zum Lago Enriquillo zu organisieren. Lago Enriquillo ist ein Salzsee im Landesinneren und er liegt 39 Meter unterhalb der Wasserlinie des Meeres. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Um 08:00 geht es los und wird uns den ganzen tag beschäftigen. Wir sind jedenfalls schon ganz gespannt was wir zu sehen bekommen.